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Mineralstoffe & Spurenelemente
Kalium (K)  Kalium verbessert die Verdaulichkeit der Rohfaser und steht in enger Verbindung mit Natrium. Beide  Elemente sind wichtig für Funktionen in Körperflüssigkeiten, bei der Wirkung von Enzymen und  haben eine Bedeutung für das Nervensystem. Der tägliche Kaliumbedarf beträgt 0,5 - 0,8% und wird  normalerweise über die pflanzliche Nahrung gedeckt (Schley, 1985).   Natrium (Natriumchlorid, NaCl)  Natrium ist in Pflanzen zu nur ca. 0,5 - 1% enthalten, weshalb viele Kaninchen wie alle  Pflanzenfresser gern zusätzlich Salz aufnehmen. Das es eine Bedeutung für den Organismus hat,  wird schon allein wegen der Tatsache deutlich, dass ihr Geschmackssinn auch salzig erkennt.  Natriumchlorid, wie der Name der chemischen Verbindung korrekt heißt, fördert die Eiweißverdauung  und dient einer besseren körperlichen Entwicklung.   Im Sommer fressen wilde Herbivore wie z. B. Kaninchen und Rehe gern an Straßenrändern, weil die  Pflanzen dort würziger schmecken. Grund ist das Streusalz im Winter, was auch in dieser Jahreszeit  zu häufigeren Unfällen an Straßen führt, die mit Salz gestreut wurden (Focus, 2012).   In kommerziellen Trockenfuttern (Pellets) wird Salz in Größenordnungen von 0,2 – 1,0% zugemischt.  Der Nachteil hierbei ist, dass die Tiere diesen Gehalt immer aufnehmen müssen, unabhängig vom  körperlichen Zustand, geschmacklichen Vorlieben und tatsächlichem Bedarf.  Magnesium (Mg)  Ist vor allem in Blattgrün bis zu 2% enthalten und ist im Zusammenhang mit der Calciumverdauung  von Bedeutung.   Spurenelemente Als Spurenelemente werden die Stoffe bezeichnet, die nur in geringen Mengen von < 50mg/kg in  Medien vorkommen. Auch Eisen zählt auf Grund seiner Wirkungsweise dazu.   Kaninchen, die unter arttypischen Bedingungen, also auf natürlichem Boden mit entsprechender  Nahrung gehalten werden, decken ihren Bedarf an solchen Elementen wahrscheinlich problemlos  auch über die Geophagie (Fressen von Erde, Sand). Ein Mangel könnte bei einseitiger Ernährung in  Wohnungshaltung auftreten, weil den Tieren dort die Möglichkeit fehlt, über Erde oder bestimmte  Pflanzeninhaltsstoffe ein Defizit auszugleichen. Zu wichtigen Spurenelementen gehören u. a. Arsen,  Cobalt, Eisen, Jod, Fluor, Selen und Zink. 
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