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Diese Seiten liefern Informationen über Wild- und Hauskaninchen. Die Informationen können genutzt  werden, um die eigene Haltung und Ernährung der Kaninchen zu überprüfen und gegebenenfalls  anzupassen. Die Informationen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder eine absolute  Wahrheit. Als Grundlage der Informationen dient die eigene Haltung und Ernährung von  Zwergkaninchen, die sich weitgehend am Vorbild der wilden Artgenossen orientiert. Ergänzt und  belegt werden die Erkenntnisse und Erfahrungen mit Informationen aus vielen wissenschaftlichen  Untersuchungen.  Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass aus den Informationen keine Vorlagen, Faustregeln,  Richtlinien oder ähnliches abgeleitet werden sollen. Wenn auch bestimmte Erkenntnisse kritisch  beschrieben und erläutert werden, können diese in manchen Situationen durchaus einen Sinn  erfüllen. Besonders im Bereich der Ernährung sollte bedacht werden, dass Kaninchen Individuen mit  ganz unterschiedlichen Vorlieben, Abneigungen, Gewohnheiten und Bedürfnissen sind - ebenso wie  der Mensch. Es werden keine Futtermittel oder die Haltung von Heimkaninchen in einer Wohnung  verteufelt, sondern lediglich auf die Nachteile von Alternativen zu einer arttypischen Ernährung und  Haltung hingewiesen.  In der Kaninchenhaltung existieren verschiedene Ansichten, die in der Regel am Interesse des  Menschen ausgerichtet sind. Dies betrifft insbesondere Faktoren wie die Effizienz der Haltung sowie  der Bereitschaft oder Möglichkeit des Halters, verschiedene Haltungs- und Ernährungsformen zu  realisieren. Diese Sichtweisen sind sowohl in der Mast, Zucht wie auch im Bereich des Tierschutzes  zu finden, wobei die jeweiligen Argumente interessanterweise nicht selten sehr nahe beieinander  liegen. Diese Seiten sollen keine dieser Ansichten oder Ideologien bedienen, sondern die  tatsächlichen Bedürfnisse der Tiere darstellen, denn um diese geht es. Artgerecht und jegliche  Haltungsform von Kaninchen schließen einander aus. Auch wir können unseren Tieren höchstens  arttypische Möglichkeiten bieten, zu leben und sich zu ernähren. Die Kritik oder Bevorzugung  bestimmter Haltungsformen und Ernährungsweisen resultiert auch aus unserer früheren,  jahrelangen, verlustfreien Aufzucht von Kaninchen sowie deren Haltung unter weitgehend  arttypischen Bedingungen.   Besonders über die Fütterung werden sehr viele Informationen geliefert. Alle Pflanzen, die als  verfütterbar beschrieben werden, bekommen auch unsere eigenen Tiere. Werden Mengen  angegeben, sind diese lediglich als Vorschlag und nicht als “Gesetz” oder Vorgabe zu verstehen.  Wenn angegeben wird, das bestimmte Pflanzen von Kaninchen bevorzugt gefressen werden, muss  das nicht für jedes Tier gelten. Abweichungen zu den Beschreibungen sind völlig normal und kein  Halter muss in Panik ausbrechen, wenn sein Tier etwas “anders” ist als andere Tiere.   Bestimmte Pflanzen in der Pflanzenliste gelten als giftig, werden aber von Kaninchen nachweislich  gefressen, ohne dass sie Schaden davon nehmen. Es liegt nicht im Sinn der Kaninchen, ihnen viele  Pflanzen auf Grund von Informationen über deren Giftigkeit vorzuenthalten, die aus Gerüchten,  falschen Darstellungen, Irrtümern oder sonstigen Gründen resultieren. Sachliche Information ist  das Ziel, nicht die Verbreitung immer wieder dumpf hergebeteter “Weisheiten”, die unbewiesen oder  gar erwiesenermaßen falsch sind. Trotzdem gibt es natürlich viele alte Informationen, die immer noch  wichtig sind bzw. wieder Bedeutung erlangen.  Wenn angegeben wird, dass bestimmte Pflanzen von Kaninchen gefressen werden obwohl sie als  giftig gelten, heißt das nicht, diese in reichlicher Menge als Futter anzubieten. Wichtig ist immer,  dass Kaninchen eine ausreichend große Menge und Auswahl ihrer natürlicher Futterpflanzen zur  Verfügung haben, die ihnen die Möglichkeit geben, selbst über den Verzehr zu entscheiden.  Entschließt sich ein Halter, zu einer arttypischen Ernährung des Kaninchens zu wechseln, sollte das  langsam geschehen. Die Tiere verfügen über eine empfindliche Darmflora und bestimmte  Pflanzenstoffe aktivieren Enzyme, die erst im weiteren Verlauf den Verzehr bestimmter Pflanzen in  größeren Mengen ermöglichen. Die innere Darmstruktur kann sich bei einem Futterwechsel ändern,  vor allem bei einem Wechsel von trockener auf wasserreiche Nahrung oder des Nährstoffgehaltes  bzw. der Nährstoffkonzentration. Deshalb ist es auch nicht ungewöhnlich, dass Kaninchen, die bisher  mit Heu, Gemüse und Trockenfutter ernährt wurden, nur zögerlich das frische Grün annehmen. Für  den Wechsel sollte ein Zeitraum von 1-2 Wochen vorgesehen werden, in dem die  Frischfuttermengen langsam gesteigert werden. Für den Anfang reichen 2 Handvoll/Tag/Tier frisches  Grün zusätzlich zu dem, was bisher gefüttert wurde.  Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, dass die angegebenen Werte für Futtermittel zum  Teil voneinander abweichen. Dies gilt besonders für Heu. Der Grund hierfür ist die Tatsache, dass die  Nährwerte für dieses Futter erheblich schwanken können. Es wird heute zwar oftmals als  Hauptfuttermittel empfohlen, über den Inhalt an Nährstoffen weiß der Halter aber so gut wie nichts.  Die teils sehr unterschiedlichen Angaben aus verschiedenen Quellen sollen zeigen, wie sehr die  Eigenschaften dieses Futters schwanken können, weshalb es auch in den frühen Jahren der  Kaninchenzucht und -haltung eher als Ergänzung und Beschäftigung für die Tiere gedacht war, aber  nicht als Hauptfutter. Sicher schwanken auch für andere Futtermittel die Nährstoffgehalte, aber man  kann sich durch etwas Rechnerei ein genaueres Bild über das Futter machen, als über ein  Sammelsurium völlig unbekannter Pflanzen unbekannter Herkunft.    Aus bestimmten Gründen sehen wir uns mittlerweile gezwungen, eine Beratung kostenpflichtig  anzubieten. Weitere Informationen finden sie auf der Seite Beratung.