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Trockenfutter
Gelegentlich herrscht Verwirrung darüber, was eigentlich mit Trockenfutter gemeint ist. In früheren  Zeiten wurde dieser Begriff z. B auch für Heu benutzt, weil es nun einmal ein "getrocknetes Futter"  ist. Heute wehren sich bestimmte Kreise mit Händen und Füßen gegen eine solche Bezeichnung für  Heu, weil diese eigentlich gegen Trockenfutter sind. Diskussionen darüber sind zuweilen bizarr.   Heute hat sich für reines Heu oder Stroh die Bezeichnung "Raufutter" durchgesetzt, während mit  Trockenfutter be- bzw. verarbeitete, konservierte Futtermittel bezeichnet werden.  Bei Kaninatur z. B. fällt die Einordnung für jene schwer, die der "trockenfutterfreien" Ideologie folgen.  Wortspielerisch könnte man es als ein Rau-Trocken-Futter bezeichnen, denn es besteht sowohl aus  getrockneten Pflanzen als auch bearbeiteten (zerkleinerten) Pflanzenteilen sowie Samen. Wie auch  immer: es ist nicht Ziel dieser Seiten, Ideologien zu folgen und ihrem Sinn nachzuspüren, sondern  über diese Futtermittel zu informieren.  Jene Futtermittel, die heute als Trockenfutter bezeichnet werden, lassen sich grob in folgende  Gruppen einteilen:  Mit Deklaration:  pelletierte Alleinfuttermittel (Pellets)  Mischfutter als Alleinfuttermittel aus nativen Komponenten  Ergänzungsfutter (mit pelletierten und/oder nativen Komponenten)  Ohne Deklaration: Mischfutter aus nativen Komponenten  Ergänzungsfutter aus nativen Komponenten  Dropse, Kringel, Kekese (auch selbstgebacken bzw. verarbeitet)  Bild 1: Mischfutter, Alleinfuttermittel Bild 2: Pellets, Alleinfuttermittel Bild 3: undefiniertes Ergänzungsfutter ohne Deklaration Pellets Für die Herstellung von Pellets (Bild 2) werden die Futterbestandteile zerkleinert und gemischt,  anschließend in einer Trommel verdichtet und durch eine Matrize mit vielen Bohrungen (ø 3 mm) als  Stränge ausgepresst, die schließlich auf Länge geschnitten werden. Technologisch bedingt wird die  Masse beim Herstellungsprozess auf bis zu 70°C erhitzt. Durch die abschließende Abkühlung  entweicht die Feuchtigkeit bis auf einen Gehalt von 12 - 13%. Für die nötige Konsistenz der Masse  werden unter anderem Stärke und Melasse als "Bindemittel" zugesetzt. Da bei der Trocknung und  Verarbeitung flüchtige Nährstoffe verloren gehen, müssen diese wieder eingemischt werden. Dies  betrifft vor allem die Vitamine. Über den Verlust bzw. Gehalt in den Pellets an Nährstoffen wie  essentielle Fett- und Aminosäuren schweigt sich die Futterindustrie aus. Angegeben werden nur die  Rohnährstoffe als Gruppen. Man muss davon ausgehen, dass es an solchen speziellen, aber sehr  wichtigen Nährstoffen fehlt.  Im Verdauungstrakt zerfallen die pressten Stäbchen wieder in die Ausgangsform - klein gemahlene  Grundbestandteile wie Grünmehle. Nur besser verdauliche Bestandteile, die kleiner als 0,3 - 0,5mm  sind, werden in den Blinddarm transportiert - große, schlecht bzw. unverdauliche werden schnell  ausgeschieden. Die groben, größeren Teilchen sorgen somit für die nötige Peristaltik. Sind zu wenig  vorhanden, kann die Darmmotorik zum Erliegen kommen und der Nahrungsbrei im Verdauungstrakt  stehen bleiben.  Bild 4: In Wasser aufgelöste Pellets. Weil die Bestandteile schon klein gemahlen wurden, entfällt das  intensive Kauen und es steht viel Nahrung für den Blinddarm zur Verfügung - je nach Qualität zu viel  Nahrung.   Pellets sind Konzentratfutter, das heißt, viele Nährstoffe konzentrieren sich in wenig Masse. Auch  dieser Fakt kann, in Verbindung mit dem geringen Futtervolumen, zu Darmerkrankungen führen.   Vom einem wesentlichen Problem der Trockenfutter wird aber von der Futterindustrie durch die  allgemeine Aussage "Kaninchen brauchen viel Rohfaser" elegant abgelenkt - denn aus ihrer Sicht  und auf ihre Produkte bezogen ist diese Aussage völlig korrekt. Für arttypisch ernährte Kaninchen  aber nicht, obwohl deren Nahrung nur einen Rohfasergehalt von ca. 4 - 8% gegenüber den 16% im  Trockenfutter enthält. Ein Widerspruch? Nein. Um den vermeintlichen Widerspruch zu erkennen,  muss man sich die Futtermittel und vor allem die gefressenen Mengen ansehen. Als Beispiel soll das  Pellet-Futter eines bekannten Herstellers dienen:   "Die Ballaststoffe machen "FutterX" zu einem sehr sicheren Futter. Rohfasergehalt (%): 16,5  ... Allgemeine Fütterungsempfehlung für die Tagesration:  Häsinnen in Zuchtruhe: 30g pro kg Körpergewicht  Häsinnen in der ersten Hälfte der Trächtigkeit: 30g pro kg Körpergewicht  hochtragende Häsinnen (kleine Rassen): 40g pro kg Körpergewicht  laktierende Häsinnen (kleine Rassen): zur freien Aufnahme  abgesetzte Jungkaninchen: 90-130 g  Rammler: 30g pro kg Körpergewicht  Für größere Rassen ist "FutterX" in der Zuchtruhe ebenfalls zu empfehlen."  Mit Ballaststoffen ist die Rohfaser gemeint, die 16,5% klingen erst einmal sehr gut und vermeintlich  sicher: ganz gemäß dem Leitspruch vieler Futtermittelhersteller "Alles drin, was ein Kaninchen  braucht!". Stimmt das? Um Bestandteile verschiedener Futtermittel direkt vergleichen zu können, ist es erst einmal nötig,  diese auf ihre Trockensubstanz umzurechnen, denn in dieser stecken alle Nährstoffe.   Tabelle: Rohfasergehalte in verschiedenen Futtermitteln im Vergleich in der Frischesubstanz (FS)  und in der Trockensubstanz (TS), aus Ovator (2011) & Schlolaut (2003)  Pellets haben als Futtermittel also einen relativ niedrigen Gehalt an Rohfasern, die außerdem noch  zermahlen wurden. Ein weiterer, negativer Fakt ist die Tatsache, dass sich durch die Trocknung die  Qualität der Rohfaser verändert hat. Dies erkennt man auch daran, wie sich der Rohfasergehalt  zwischen "Gras, Wiese" und Heu unterscheidet: leichter verwertbare Bestandteile wie z. B. Pektine  verschwinden durch die Trocknung und es bleibt fast nur noch ein schwer verdaulicher Rest in hohen  Mengen - zum Teil zu hoch.   Bild 5: Nahrungsmengen im Vergleich, wenn jeweils die   gleiche Menge Trockensubstanz gefressen wird.   Das Wasser macht den Unterschied. Würde ein Kaninchen mit einem Gewicht von 2kg jeweils mit  Pellets und frischem Grün die vergleichbare Nährstoffmenge aufnehmen, so würde es laut  Empfehlung des Herstellers 60g Pellets und somit 54g Trockenmasse fressen. Eigentlich ist das viel  zu wenig, denn ein Tier dieser Größe frisst normalerweise ca. 80 - 120g Trockenmasse am Tag, also  fast das Doppelte.   Bezogen auf die Frischesubstanz von Pellets und frischem Grün bedeutet das, es nimmt mit Wiese  die siebenfache Masse auf. Neben vielen anderen Vorteilen ist dies vor allem auch für Tiere mit viel  Fell wichtig, weil die stetige Erneuerung des Magen-/Darminhalts durch Nahrung verschluckte Haare  abtransportiert und somit Verstopfungen durch Bezoare (Haarballen) vorbeugt.   Von der Futtermittelindustrie und deren Lobbyisten wird als Vorteil der Pellets gern die fehlende  Möglichkeit der Selektion von Futterbestandteilen durch die Tiere genannt. Damit ist gemeint, dass  die Tiere, im Gegenteil zu einem Mischfutter, sich nicht nur die beliebten Bestandteile heraussuchen  können und somit eine Über- oder Unterdosierung von Nährstoffen stattfinden kann. Im  Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass ein Kaninchen immer und jeden Tag, unabhängig von  seiner Verfassung bzw. seines Befindens das Gleiche fressen muss. Die einzige Möglichkeit, zum  Beispiel bei Erkrankungen bestimmte Inhaltsstoffe nicht aufnehmen zu müssen, besteht in der  Komplettverweigerung der Nahrung.   Wer seinen Tieren arttypische Nahrung in reichlicher Menge und Auswahl zur Verfügung stellt, wird  wissen, dass die Tiere nicht jeden Tag unbedingt das Gleiche und in immer der gleichen Menge  fressen.  Ist heute Klee beliebt, kann es morgen der Löwenzahn sein und am nächsten Tag nur Gras.  Auf einer Wiese verbringen Kaninchen viel Zeit mit der Selektion von Pflanzen - und zwar je nach  ihrem Befinden und Bedarf. Mit Pellets funktioniert das nicht. Auf den Menschen übertragen würde  das z. B. bedeuten, dass er jeden Tag, egal, wie es ihm gerade geht, Fleisch, Kartoffeln und Gemüse  essen muss. Jeden Tag in seinem Leben und immer das gleiche Fleisch, Kartoffeln und immer das  gleiche Gemüse. Der Gedanke lässt sicher viele schaudern - für die Tiere aber wird eine solche  Ernährungsweise als Vorteil gepriesen. Viele Erkrankungen werden heute pauschal mit  Medikamenten und all ihren Nebenwirkungen behandelt, dabei könnte man diesen mit einer guten  Ernährung vorbeugen und sogar heilen - wenn man den Tieren nur die Auswahl aus ihrer natürlichen  und arttypischen Nahrung lassen würde.  Bild 6: Die Vorteile der Pellets sind liegen im Prinzip alle beim Hersteller und den Haltern, aber ganz  sicher nicht beim Kaninchen (aus “Kaninchen als Heimtiere”; Vortrag; Rühle, 2011):  Mischfutter mit Deklaration Mischfutter aus nativen Komponenten (Bild 1) verfügen über einen Nachteil weniger gegenüber den  Pellets: die Struktur der getrockneten Pflanzen in diesen Futtermitteln ist weitgehend erhalten  geblieben. Ansonsten werden den meisten kommerziellen Mischfuttern ebenfalls Nährstoffe zu  gemischt, die durch die Trocknung und Verarbeitung von Pflanzen verloren gegangen sind.  Vor einigen Jahren begann ein Hersteller von Pferdefutter, ein so genanntes Struktur-Trockenfutter  für Kaninchen anzubieten. Nach anfänglicher Skepsis seitens Haltern und Züchtern, vor allem wegen  des Preises, hat sich aber die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Vorteil der erhaltenen Struktur einen  der wesentlichen Nachteile der Pellets aufwiegt. Heute hat jeder namhafte Hersteller mindestens ein  solches Futter im Angebot. Der Nachteil dieser Futtermittel ist, dass die Tiere selektieren - das klingt paradox nach der Erklärung  zu den Pellets, ist aber recht einfach nachvollziehbar: die Mischfutter enthalten nur wenige  Komponenten. Da diese getrocknet sind, sinkt die Attraktivität von vornherein. Um den Preis niedrig  zu halten und einen bestimmten Rohfasergehalt einzustellen, werden oft wertlose Stängel  verschiedener Pflanzen beigemischt. Diese werden von den Tieren natürlich erst einmal gemieden  bzw. als letztes gefressen. Wenn ein Futter z. B. 30% entblätterte Luzernestängel enthält, kann man  davon ausgehen, dass sich die Tiere erst an die restlichen 70% halten. Bestehen diese aber auch  noch aus Kleie, Maisflocken oder ähnliches, was von Kaninchen auch nicht unbedingt gern gefressen  wird, kann es sich nur noch am Rest satt fressen. Das Tier muss also immer das kleinere Übel  wählen. So bleibt dem Kaninchen aus seinem Futter von vornherein nur noch 30 - 40%, was es  tatsächlich fressen würde.   Bis vor einigen Jahren fütterten wir ein solches Futter zusätzlich zur frischen Wiese, heute bereiten  wir eigenes Trockenfutter zu.  Mischfutter ohne Deklaration Stellen Sie sich vor, jemand stellt Ihnen einen Sack mit brösligen, orangenen, grünen und braunen  Kringeln hin und verlangt von Ihnen, dass sie das jetzt täglich essen sollen. Auf Ihre Frage, was das  ist und vor allem, aus was es besteht, zuckt dieser Jemand die Achseln und sagt: Weiß ich nicht.”  Würden Sie dieses Zeug essen?   Sie finden das witzig? Tatsächlich werden solche “Futtermittel” aber tonnenweise mit großem Gewinn  verkauft und an Tiere verfüttert. Manchmal steht man sprachlos im Tierhandel und schaut  Kaninchenhaltern zu, wie diese begeistert dieses undefinierte, bunte Zeug aus der Tonne schaufeln  und nach Hause zu ihren Tieren tragen. Dort sitzen sie dann wahrscheinlich schaudernd vor dem  Rechner und lesen in einem Forum, was Melasse so alles anrichten kann und wie gefährlich die  Verfütterung von frischen Pflanzen sei.  Ohne näher auf den (Un-)Sinn solcher Futtermittel einzugehen kann man eigentlich nur raten, die  Finger davon zu lassen.  Bild 7: Je bunter, desto besser - so denken wohl viele Halter beim Anblick der undefinierten Ware...  Sonstige Mittlerweile kommt es in Mode, dass verschiedene private Online-Anbieter Futter verkaufen. Solange  diese in loser Form gemischt werden, ist das erst einmal weitgehend unkritisch - aber nur dann,  wenn die Dosierung der einzelnen Inhaltsstoffe vernünftig erfolgt. Genau das dürfte jedoch in den  meisten Fällen fraglich sein. Entnehmen kann man das den Darstellungen auf den Webseiten, die  nicht unbedingt von großer Sachkenntnis auf den Gebieten der Botanik, Kaninchen und  Phytotherapie (bzw. Kenntnis der Wirkstoffe) zeugen. Richtig problematisch werden diese Futter  aber, genauso wie das von professionellen Futtermittelherstellern, wenn die Bestandteile bearbeitet  und zusammen gepresst oder gar gebacken werden. Somit entfällt die Möglichkeit der selektiven  Aufnahme der Komponenten und im schlimmsten Fall werden Stoffe gefressen, die das Befinden in  kritischen Situationen noch verschlechtern.     Grundsätzliche Gedanken zu “Trockenfutter” Wir werden oft gefragt, weshalb wir unseren Tieren zusätzlich Trockenfutter anbieten, wenn sie doch  ihre natürliche und arttypische Nahrung in großer Menge und Auswahl zur Verfügung haben. Aus  dem Grund wollen wir kein Geheimnis machen: ganz simpel ausgedrückt, lautet er “Wir sind keine  Kaninchen und können mit unseren Tieren nicht reden”  Anders formuliert: wir können nur sehr schwer einschätzen, ob in der angebotenen Nahrung alles  drin ist, was ein Kaninchen braucht. Wir sind nicht so vermessen wie Futtermittelhersteller, die ihre  Ware oft mit dieser Aussage bewerben. Was wir aber wissen, ist das Wirken bzw. der Einfluss ganz  bestimmter Pflanzenstoffe, die nicht unbedingt in jeder Portion Wiese enthalten sind. Oft wird  argumentiert, dass ein Kaninchen nicht jeden Tag das beste Futter brauchen, aber wer will denn  wissen, dass er jeden Tag seinen Tieren das beste Futter gibt?   Wie andere Tiere haben auch Kaninchen ganz erstaunliche Fähigkeiten, was die Nahrungsaufnahme  und die Regulierung ihrer Körperfunktionen betrifft. Sie fressen im Prinzip so viel, wie sie brauchen  (und können), erkennen ganz spezifische Inhaltsstoffe und wählen ihr Futter dementsprechend aus.  Der Mensch hatte diese Fähigkeiten früher ebenso und manche Naturvölker verfügen noch heute  über diese. Erst die Industrialisierung der Lebensmittel hat den Geschmack der westlichen Welt  soweit verstümmelt, dass der Mensch zum Teil natürliche Nahrung als fade empfindet und  Geschmacksverstärker alles noch schlimmer machen.  Über die Vorlieben von Kaninchen ist mittlerweile viel bekannt, auch wenn manches, wie z. B.  Getreide, oft merkwürdigerweise negiert wird. Warum sollte man ihnen aber etwas, was sie  natürlicherweise gern fressen, vorenthalten? Kaninchen verwildern sehr schnell. Auf diese Weise  haben sie mit Hilfe des Menschen Teile der Welt erobert, die sie auf natürlichem Weg nie erreicht  hätten und fressen dort Pflanzen, die manchen “Tierschützer” und besorgter “Kaninchenmutti” das  Blut in den Adern gefrieren lassen. Alles hat seinen Sinn, auch wenn es viele nicht wahrhaben  wollen.  Wenn Kaninchen in Wohnungshaltung mit teils absonderlicher Nahrung, die mit ihrer natürlichen  Nahrung nur wenig zu tun hat zusätzlich etwas Trockenfutter erhalten, welches bestimmte,  erforderliche Nährstoffe enthält, muss man wohl eher dazu raten, als es ablehnen. Eine Rationierung  macht die Schädlichkeit mancher Überdosierung wie z. B. die von Vitaminen hinfällig und dürfte eher  nutzen, als schaden. Wenn wir manchen Hilferuf mit Beschreibung der Krankheitssymptome und der aktuellen Fütterung  erhalten, lässt sich nur feststellen, dass der Grund eher im “Zu wenig”, als im “Zu viel” liegt. Und  spätestens dann sollte man sich im Sinn der Tiere von Ideologien verabschieden. Die pauschale  Verdammung von Trockenfutter und Getreide ist eine solche Ideologie und in 99% aller Fälle völlig  sinnfrei. Lediglich auf Pellets und nicht deklarierte Futtermittel sollte verzichtet werden. 
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