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Wildkaninchen - Verbreitung
Nach fossilen Funden ist das Wildkaninchen im Jungtertiär von Asien nach Europa eingewandert,  wurde aber durch das vorrückende Eis aus den nördlichen Teilen verdrängt. War ihr Vorkommen  nach der letzten Eiszeit noch auf Regionen der Pyrenäenhalbinsel, Algerien und Marokko be-  schränkt, sind sie mittlerweile weltweit verbreitet. Man findet sie auf Inseln vor Südafrika, in  Australien, Neuseeland, Java, Hawaii und auf vielen ozeanischen Inseln. Diese Verbreitung erfolgte  jedoch nicht auf natürliche Weise durch Wanderung, sondern immer durch den Menschen.   (Hardy, et al., 1994) untersuchten die DNA einer Population Europäischer Wildkaninchen auf  Zembra, einer Insel im Mittelmeer, die ca. 15 km von Tunesien entfernt liegt und verglichen sie mit  archäologischen Funden verschiedener Regionen. Die Daten weisen darauf hin, dass die heutigen  Kaninchen auf Zembra zwischen dem dritten Jahrtausend v. Chr. und dem 3. Jahrhundert aus dem  nördlichen Spanien oder dem Südlichen Frankreich dorthin gebracht wurden.  In Europa beschränkt sich das Vorkommen von Wildkaninchen bis in Höhen von 400m, selten findet  man sie über 600 m. (Hauer, et al., 2009) erwähnen Wildkaninchen bei Altenberg im Osterzgebirge in  einer Höhe von 825 m ü. NN. Im Nordschwarzwald existiert nach Beobachtungen des Autors eine  kleine Population in der Nähe von Baden-Baden auf ca. 520m.   In Europa fehlen Wildkaninchen lediglich in mittleren und nördlichen Gebieten Skandinaviens sowie  auf Island.   (Flux, et al., 1992) geben eine Übersicht von über 800 ozeanischen Inseln, auf denen Kaninchen  eingeführt wurden und größtenteils noch leben. 12 dieser aufgeführten Inseln bekamen ihren Namen  nach dem englischen Rabbit für Kaninchen. In erster Linie dienten diese Tiere den Seefahrern als  Nahrung, wenn sie auf langen Reisen an Inseln haltmachten, um frisches Wasser und Nahrung  aufzunehmen.    Bild 10: Weltweite Verbreitung des Wildkaninchens
Wildkaninchen (Oryctolagus Cuniculus) Weltweite Verbreitung
Auf den Galápagos-Inseln z. B. existierte 1965 eine kleine Population, die inzwischen ausgestorben  ist. Um 1903 setzte der Manager einer Guano-Firma weiße, domestizierte Kaninchen auf der, zu Hawaii  gehörenden, Insel Laysan Island aus, um ein Geschäft mit Konservenfleisch zu starten. Bis 1911  hatten sie sich über die gesamte Insel verbreitet und die Vegetation zerstört. Den ersten Versuch  ihrer Ausrottung bis 1923 überlebten nur wenige Hundert Tiere, ein zweiter Versuch führte zur  völligen Ausrottung (Williams, et al., 1995).   Ein Kaninchenpärchen, welches 1982 auf der japanischen Insel Kyūshū in der Nähe von Kumamoto  ausgesetzt wurde, baute bis 1990 eine Population von 200 - 400 Tieren auf. Wildkaninchen auf Kuba  wurden von den Kanarischen Inseln eingeführt (Long, 2003).  1936 wurden auf der chilenischen Seite der Insel Tierra del Fuego 4 Kaninchen eingeführt. 17 Jahre  später und auf dem Höhepunkt der Kaninchen-Plage betrug ihre Zahl ca. 30 Millionen (Jaksić, et al.,  1983). 
Das kleinste Europäische Wildkaninchen lebt auf der  Insel Porto Santo, die ein Teil des portugiesischen  Archipels ist, zu dem auch die Insel Madeira im  Atlantischen Ozean gehört. Diese Tiere werden nur ca.  750g schwer und sind Abkommen einer Häsin mit ihren  Jungtieren, die 1418 dort ausgesetzt wurden. 27 Jahre  später war ihre Zahl so groß, dass die Bewohner die  Insel im März 1445 verließen und nach Madeira  umsiedelten. Bekannt wurde das Porto-Santo-Kaninchen durch  Charles Darwin, der vermutete, dass auf der  abgelegenen Insel eine neue Art entstanden war. Dies  schloss er aus Paarungsversuchen mit  mitteleuropäischen Wildkaninchen, welche erfolglos  blieben. (Nachtsheim, et al., 1977) wiederholte die  Versuche, allerdings mit kleineren Wildkaninchen aus  dem Mittelmeergebiet sowie der kleinsten Zuchtrasse,  dem Hermelinkaninchen und Kreuzungen aus beiden.  Alle Nachkommen waren voll lebensfähig und fruchtbar,  so dass die Annahme von Darwin als widerlegt  angesehen werden konnte.  
Wildkaninchen auf Porto Santo
Wildkaninchen an einem Strand der Insel Porto Santo (©  J. Moynagh)
(Nachtsheim, et al., 1977) schrieben recht allgemein,  dass im Winter die Hauptnahrung der Kerguelen-  Kaninchen der bei Sturm vom Meer ausgeworfene  Riesentang bildet. (Schlolaut, 2003) gab an, was in  strengen Wintern mit der Kaninchenpopulation passiert,  die sich auf diese Weise ernähren müssen: 9/10 des  Bestandes überleben sie nicht.   (Chapuis, et al., 2004) führen zwei Inseln im Archipel  mit dort vorkommenden Pflanzen an, von denen sich  die Kaninchen ernährten bevor sie dort ausgerottet  wurden: nämlich Ile Verte und Ile Guillou. Die, dort  einheimischen, Pflanzenspezies sind verschiedene  Gräser, Magellan-Stachelnüsschen (eine Staude),  Galium antarcticum (Labkraut), Doldengewächse,  Dickblattgewächse, Korbblütler, Hahnenfußgewächse,  Binsen, Kerguelenkohl sowie Farne und als eingeführte  Spezies Hornkraut, Mastkraut, Gewöhnliches Jakobs-  Greiskraut, Löwenzahn und Rispengras. Der  Kerguelenkohl wird auf Ile Verte als „selten  vorkommend“ und auf Ile Guillou als „verbreitet  vorkommend“ geführt. 
Porto Santo
Kerguelen-Archipel
Australien
In Australien kommen Kaninchen hauptsächlich südlich  des Wendekreises des Steinbocks (Tropic of Capricorn)  vor. Die Baue geben ihnen hier Schutz vor Räubern und  klimatischen Einflüssen, so dass sie auch in sehr  trockenen, heißen Gebieten siedeln. Im Südwesten und  Westen sowie in Tasmanien, wo große Populationen  existieren, leben sie vorwiegend oberirdisch.   Die ersten Hauskaninchen wurden 1788 in Australien  eingeführt, wo sie im südöstlichen Tasmanien bis 1827  zu einigen Tausenden verwilderten. 1859 kam Thomas  Austin mit einer weiteren Flotte 24 Hauskaninchen auf  dem australischen Kontinent an. Die Tiere wurden im  Barwon Park, einem Besitz in der Näher von Geelong in  Virginia gehalten. Auf Grund der guten Bedingungen  und Hege vermehrten sie sich dort rasch. Von dem  Besitzer wurden Tiere an Freunde und Kollegen  weitergegeben, wobei es sich nicht nur um halb  domestizierte Tiere, sondern auch um wilde Kaninchen  handelte. 9 Jahre nach ihrer Ankunft wurden im Barwon Park bereits 14.253 Kaninchen erlegt. Von  Geelong aus verbreitete sich das Kaninchen mit einer Geschwindigkeit von 15 - 100km pro Jahr.  Nach 50 Jahren erreichten sie die Westküste am Indischen Ozean. Auf dem Höhepunkt ihrer  Landnahme betrug die Zahl der Tiere wohl an die 500.000.000 (Richardson, 2001). Sie okkupierten  fast alle Landstriche Australiens, von den Schneefeldern der Australischen Alpen bis zu den Wüsten  im Landesinneren. Aufgehalten wurde sie nur dort, wo ökologische Faktoren gegen sie waren:  Ozeane und tropische Temperaturen.   Beobachtungen zeigen eine Anpassung des Kaninchens an die jeweiligen Umgebungsbedingungen:  dunkleres Fell und kürzere Gliedmaßen in kühler und feuchter Umgebung sowie das Gegenteil in  heißeren, mehr ariden Gebieten. Diese Anpassungen erfolgten innerhalb von 80 Generationen nach  ihrer Ankunft in Australien. Einige dieser Anpassungen sind genetisch durch die natürliche Selektion  bedingt, während andere eine direkte Antwort des Organismus auf die Umweltbedingungen während  der Entwicklung sind. Weitere Aspekte variieren ebenso mit den Umweltbedingungen: die  Geburtenrate (28 Jungtiere/Häsin/Jahr) liegt in trockenen Gebieten ebenso höher wie die Sterberate,  während in kühleren, feuchten Gebieten die Geburtsrate (14 Jungtiere/Häsin/Jahr) und Sterberate  niedriger liegt. Die unterschiedliche Fruchtbarkeit ist wohl eher ökologisch als genetisch bedingt.  Häsinnen können die Anzahl geborener Jungtiere nicht regulieren. In trockeneren Gebieten des  Landes wächst die Population rapide an und alles Fressbare wird vernichtet. Bei länger anhaltender  Trockenheit wächst zu wenig Vegetation nach und die Tiere sterben auf Grund von Nahrungs- und  Wassermangel. Obwohl nur 1 – 10% der geborenen Jungtiere das erste Lebensjahr überleben, hat sich das  Kaninchen in Australien massenhaft vermehrt. Dafür werden verschiedene Gründe verantwortlich  gemacht: die Möglichkeit, Baue zu graben, die ihnen in trockenen und halbtrockenen Gebieten mit  Kühle und Feuchtigkeit ein Überleben ermöglichen. Ein weiterer Grund ist das trockene Klima in  Australien, wodurch bestimmter Parasiten und Krankheiten fehlen, die es in anderen Gebieten der  Erde, wie zum Beispiel Europa, gibt. Letztlich kommen hier nur wenig Räuber wie Wiesel und  Frettchen vor, die Jungtiere in den Bauen töten könnten. Kaninchen leben nicht überall in Bauen, eine  überirdische Lebensweise führen sie im Buschland im Süden, im südwestlichen Teil von West-  Australien und in einigen Gebieten Tasmaniens.  Die enorme Ausbreitung des Kaninchens in Australien gelang nicht nur allein wegen seiner  Fruchtbarkeit, auch der Mensch half dabei mit. Seine Veränderung der Umwelt machte es dem  Kaninchen leichter, sich neue Lebensräume zu erschließen. So folgten sie den ersten Siedlern, die  vor allem die Flussgebiete nutzten. Es wurden nahrhaftere, einjährige Gräser und Kräuter aus dem  Gebiet des Mittelmeeres eingeführt, deren saisonaler Wachstumszyklus mit dem der Aufzucht von  Jungtieren der Kaninchen übereinstimmte. Die nördliche Ausbreitung nach Queensland folgte einer  Verbesserung der Qualität der Weiden und dem Anpflanzen von Wintergetreide.  Weit verbreitet sind Kaninchen südlich des Wendekreis‘ des Steinbocks. Sie kommen dort in dichten  Wäldern, auf Prärieböden und bis in Höhen von 1500m vor. Das Pflanzenwachstum in den tropischen  Gebieten erfolgt jedoch zur falschen Zeit für die Fortpflanzung. In den trockenen Gebiten müssen  Kaninchen mit kurzen Fortpflanzungszeiten, hohen Temperaturen im Bau, trockenen Weiden auf  unfruchtbaren Böden sowie Mineralmangel und -unausgewogenheit kämpfen. Weitere Probleme sind  das Wassergleichgewicht und die Thermoregulation (Williams, et al., 1995).  In Zeiten anhaltender Trockenheit brechen die Populationen oft dramatisch ein. In Neu Süd Wales  überlebten z. B. einige Tiere in der Nähe von Sümpfen in sandigen Gegenden und in der Nähe von  Wasserkanälen auf steinigen Böden. Alle anderen Populationen in umliegenden, sandigen Gebieten  starben aus. Der Rückzug in steinige Gebiete war der Tatsache geschuldet, dass es dort keine  Füchse und Katzen gab (Myers, et al., 1975). Die häufigsten, natürlichen Todesursachen für Kaninchen in Australien sind Wassermangel, Parasiten  und Raubtiere wie Dingos, Greifvögel, Warane, Füchse und wilde Katzen. Dazu kommen „Kaninchen-  Managementprogramme“ sowie die Myxomatose als, vom Menschen 1950 eingeführte, Seuche im  Kampf gegen die hohe Population. Nur selten werden Kaninchen in Australien älter als 6 Jahre, die  durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 2 – 3 Jahre (Williams, et al., 1995).   Der Einfluss der Myxomatose auf die Kaninchenbestände ist in den halbtrockenen Gebieten  Australiens am größten, weil dort jahreszeitlich be-dingt die Überträger des Virus, Moskitos, reichlich  vorhanden sind. 1968 wurde zusätzlich der Kaninchenfloh Spilopsyllus cuniculi eingeführt, der  besonders die Populationen in Tasmanien, auf Hochebenen und im südlichen Australien dezimierte.  1993 wurde ein weiterer Parasit, der Spanische Floh Xenopsylla cunicularis eingeführt, der besser an  Trockenheit angepasst ist. Besonders für Jungtiere in feuchteren Küstenregionen ist Kokzidiose eine Ursache für hohe  Sterblichkeitsraten, wobei Jungtiere häufiger erkranken, wenn mehrere erwachsene Weibchen in  einer Gruppe leben. Darm- und Fadenwürmer werden besonders in Kaninchen gefunden, die in  niederschlagsreichen Gebieten leben. Vor allem mit Myxomatose infizierte Tiere sind von Parasiten  befallen, da ihr Immunsystem noch schwach ist.
Wildkaninchen, Australien
Im Südwesten Deutschlands gibt es einige, kleinere  Populationen von Wildkaninchen, die vom Autor  beobachtet werden.   Am Rande des Schwarzwaldes, im Murgtal, lebt  z. B.  eine kleine Population von Wildkaninchen, deren  Hauptbau in einem kleinen Wäldchen liegt. Das  Streifgebiet für die Futtersuche reicht von diesem Bau  über einen Damm bis zu den Wiesen am Flüsschen  Murg. Die Fläche dieses Gebietes beträgt ca. 30.000m²  (3 Hektar), was etwa der Größe von 3 Fußballfeldern  entspricht. Vereinzelt sind die Kaninchen tagsüber zu  sehen, die meisten verlassen ab ca. 17:00 Uhr den  Bau, um zu fressen. Der Hauptbau liegt in einem kleinen Wäldchen, in dem  vorrangig Brombeersträucher wachsen. Zur  Nahrungssuche begeben sich die Tiere über den  Murgdamm auf die angrenzenden Wiesen. Hier finden  sie verschie-dene Gräser und in der Vegetationszeit ein breites Spektrum an Kräutern. Dazu gehören  hauptsächlich Johanniskraut, Jakobs-Greiskraut, Wicken, Löwenzahn, Malve, Kamille, Wilde Möhre,  Blutweiderich, Wiesen- und Rotklee, Minze, Flockenblume, Bärenklau, Wiesen-Platterbse, Luzerne,  Schafgarbe, Natternkopf, Brennnessel und Wegeriche. 
Deutschland, Südwesten
Weitere Population existieren ca. 8km von der Murg entfernt an einer Kiesgrube. Die Wildkaninchen  leben am Ufer entlang an Hängen, die durch den Abbau geschaffen wurden. Da das Gelände  größtenteils sandig ist bzw. über lockere Böden verfügt, ist es wie geschaffen zum Graben von  Röhren. 
Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) Bau Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) Bau Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) abgefressene Winterrapsflaeche
Die Baue liegen oft so dicht unter  Brombeerhecken, dass die Eingänge für  Menschen nicht erreichbar sind. Die  Kaninchen nutzen kleine Gassen in diesem  Gestrüpp, durch die sie bei Gefahr blitzschnell  verschwinden. An vielen Baueingängen ist  Kaninchenlosung, zu finden.   Im Winter, wenn die Vegetation nur noch  spärlich wächst, leben die Tiere zum großen  Teil von Winterraps, der in unmittelbarer Nähe  von dem Bau angepflanzt wird. Die Kaninchen  machen im Winter gern Gebrauch von den  Blättern der Kulturpflanzen.   Die rote Linie in oberen Bild markiert den  Bereich, in dem die Wildkaninchen im Feld von  dem Winterraps fressen. Im vorderen Bereich stehen zum Teil nur noch die Stängel mit den Blatt-  Mittelrippen und abgestorbene Pflanzen, die niedergetreten, deren Stängel durchgebissen oder die  Blätter abgefressen wurden. Im hinteren und rechten Bereich sind die unversehrten Pflanzen an der  dunkelgrünen Farbe zu erkennen. Das Bild wurde Ende Dezember 2011 aufgenommen, die Schäden  haben im Laufe des Winters in diesem Bereich noch erheblich zugenommen. Das Bild unten links zeigt  die typische Fressweise des Kaninchens: bevorzugt wird das obere Drittel der Blätter bzw. die leicht  verdaulichen Blattbestandteile, während der Stängel und Mittelrippe stehen gelassen werden. Von  größeren Pflanzen wird der Stängel durchgebissen, so dass man an die leicht verdaulichen  Blattbestandteile herankommt. Diese selektive Fressweise richtet große Schäden in Kulturflächen an, da  diese Pflanzen verwelken. 
Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) Fressweise, Blatt von Winterraps
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